Geburtsdatum/-ort: 8. August 1906 in Duisburg
Todesdatum/-ort: 30. Oktober 1980 in Duisburg
Zur Person und Art des geleisteten Widerstandes
Eberhard Brünen arbeitete 1933 illegal für die SAPD und leitete unter dem Decknamen "Komet" den SAPD-Bezirk Niederrhein.
Brünen hatte zudem die Organisation geleitet um die Untergrundzeitung "Banner der revolutionären Einheit" zu
veröffentlichen. Brünen wollte eine Zusammenarbeit mit der IKD und hoffte auf einen Aufbau einer neuen Zusammenarbeit mit
verschiedenen Organisationen aus verschiedenen Ländern. 1934 wurde Brünen von der Gestapo verhaftet und schwer gefoltert.
Wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" wurde er zu 15 Jahren Haft verurteilt. Bis 1945 war Brünen im Zuchthaus Waldheim,
bevor er von den amerikanischen Soldaten befreit wurde.
Kurzbiografie
Eberhard Brünen war gelernter Dreher. 1924 schloss er sich dem Deutschen Metallarbeiter.Verband und der SAJ an. Vier
Jahre später wurde er Mitglied der SPD, wechselte 1931 aber zur SAPD, bei der er zusammen mit seiner Frau Herta
Brünen-Niederhellmann als Mitgründer galt.
Nach seiner Befreiung trat Brünen 1945 der SPD bei und wurde Landrat in Dinslaken. Zwischen 1946 und 1969 war er
Stadtverordneter in Duisburg und war zwischenzeitlich immer wieder im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Von 1949 bis 1953
und 1961 bis 1972 war er im Deutschen Bundestag. Zusätzlich war Brünen in der Arbeitergemeinschaft verfolgter
Sozialdemokraten aktiv.